Are you ready to go International?

Here are a few guidelines:

1. Check the identity of your potential partners

Before entering into a business relationship, checking the identity of your business partner(s) is a necessity. A positive identification can protect you from fraudulent activities and sets the basis for valid contracts. Besides credit information and credit assessments of companies, it is also possible to commission a historical investigation of the company, regardless of the country of the business partner. This information includes supplier experience, self-disclosure, local research as well as the internal debt collection experience.

2. Check credit rating and solvency

Not every customer is profitable – especially if they do not pay their invoices. That is why companies should always check the credit rating and solvency of their customers from the start. This will give you the information you need to make decisions.

3. Monitoring

Business situations are always changing. This can mean changes in the rating and solvency of a company. When dealing with foreign companies, you may not get the information you need to take the necessary precautions on a timely basis. This is why, it is even more important to monitor the financial situation of your foreign business partners. Monitoring solutions inform you of relevant financial changes of your business partners and give you enough time to react to these changes.

 

4. Creating secure contracts

The basis of all business is the legal agreement. Special attention should be paid to the business customs and laws of the partner’s country. Payment terms should be written and as far as possible, a reservation of title included in the agreement. It is also necessary to negotiate the place of jurisdiction.

5. Invoicing

When trading internationally, billing should be done promptly. Billing positions must be easily understood and clearly listed. Necessary explanations should be in the language of the respective partner. Legitimate complaints should be clarified quickly and if necessary, the invoice should be adjusted accordingly.

6. Appropriate dunning notices

If a bill hasn’t been paid within the payment terms, the German company must remind quickly and consequentially. If however, it is a foreign company that is behind in their payment schedule, the possibilities are quickly exhausted. It is more promising to hand over the invoice to a collections company at an early stage. This company should be working with local experts that are familiar with the language, business culture and legal aspects of the respective country. The company should also work closely with the debtor, the local authorities, courts, insolvency trustees and lawyers. A suspension of delivery should follow at the latest, after the second reminder.

7. Enforcing Legal Claims

Before taking legal steps in a claims collection, checking the possibilities and requirements is a must. Additionally, the incurred costs should always be considered. The legal steps taken should be economical for the debtee. Furthermore, the financial situation of the debtor should be taken into account before legal steps are taken.

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Sind Sie fit für das Auslandsgeschäft?

Damit Ihre internationalen Geschäfte ein voller Erfolg werden, sollten Sie einige wichtige Regeln beachten.

1. Identität prüfen

Bevor Sie internationale Geschäftsbeziehungen eingehen, sollten Sie die Identität Ihres Geschäftspartners überprüfen. Nur eine eindeutige Identifikation der Firma schützt Sie vor Betrugsversuchen und bildet die Grundlage für rechtssichere Verträge. Neben Wirtschaftsauskünften und Bonitätsbewertungen von Unternehmen besteht auch die Möglichkeit einer Auftragsrecherche im Land des jeweiligen Geschäftspartners. Diese umfasst  Lieferantenrückfragen, Selbstauskünfte, Platzrecherchen und das interne Inkassowesen.

2. Bonität und Zahlungsfähigkeit prüfen

Nicht jeder Kunde bringt Gewinn. Vor allem dann, wenn er nicht zahlt. Unternehmen sollten daher für die optimale Unterstützung ihres täglichen Geschäfts die Zahlungsfähigkeit und Bonität ihrer Kunden von Anfang an prüfen. So profitieren Sie von einem Informationsvorsprung und haben maximale Sicherheit bei Ihren Entscheidungen.

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3. Monitoring

Im Ausland kann sich die Geschäftssituation und damit die Bonität eines Unternehmens schnell ändern, ohne dass Sie, als Geschäftspartner in Deutschland, es zeitnah bemerken. Umso wichtiger ist es, dauerhaft über die finanzielle Situation Ihrer Geschäftspartner im Bilde zu sein. Monitoring-Lösungen informieren Sie über bonitätsrelevante Veränderungen und ermöglichen es Ihnen, frühzeitig zu reagieren.

4. Verträge sicher gestalten

Die Basis aller Geschäfte ist die Vereinbarung rechtssicherer Verträge. Zu beachten sind dabei die jeweils im Land gängigen Handelsgepflogenheiten und das Rechtssystem. Zahlungsziele sollten im Vorfeld schriftlich vereinbart und der Eigentumsvorbehalt, soweit möglich, gesichert werden. Auch die wirksame Vereinbarung eines Gerichtsstands ist notwendig.

5. Rechnungsstellung

Rechnungen sollten im Außenhandel immer zeitnah gestellt werden. Rechnungspositionen müssen verständlich und übersichtlich aufgelistet und Erklärungen gegebenenfalls in Landessprache verfasst werden. Berechtigte Einwände müssen kurzfristig geklärt und die Rechnung falls notwendig korrigiert werden.

6. Richtiges Mahnen

Wenn Rechnungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele nicht beglichen werden, muss das deutsche Unternehmen rasch und konsequent mahnen. Ist es ein ausländischer Geschäftspartner, der nicht zahlt, sind die Möglichkeiten jedoch meistens schnell ausgeschöpft. Erfolgversprechend ist eine frühzeitige Übergabe an ein Inkassounternehmen, das mit Experten vor Ort zusammenarbeitet, die mit der Landessprache, Geschäftskultur und mit dem Rechtssystem vertraut sind. Diese sollten eng mit dem Schuldner, den Behörden, Gerichten, Insolvenzverwaltern und Rechtsanwälten zusammenarbeiten. Spätestens nach der zweiten Mahnung sollte ein Lieferstopp erfolgen.

7. Gerichtliche Forderungsdurchsetzung

Im Falle einer gerichtlichen Beitreibung müssen die rechtlichen Möglichkeiten und Voraussetzungen zur Durchsetzung der Forderungen geprüft werden. Zu beachten ist auch die Höhe der anfallenden Kosten. Bevor das gerichtliche Inkasso eingeleitet wird, muss geprüft werden, ob sich ein solches Vorgehen für den Gläubiger lohnt, d.h. wie es um die wirtschaftlichen Verhältnisse des Schuldners bestellt ist.

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Neue Creditreform Länderberichte verfügbar

Die neuen Creditreform Länderberichte sind ab jetzt verfügbar! Vor allem für kleinere Mittelständler sind sie unverzichtbar. Neben dem Creditreform Inkasso-Indikator International (CRIII), der die Wahrscheinlichkeit berechnet, notleidende Forderungen in verschiedenen Ländern einziehen zu können, enthalten sie Informationen zu Rechtsformen und zum Eigentumsvorbehalt. Auch Verjährungsfristen und allgemeine Angaben zu dem jeweiligen Land sind Teil des Berichts.

Wann lohnen sich Bonitätsauskünfte für mich?

1. Sie stehen vor der Aufnahme neuer Geschäftsbeziehungen

Stehen Sie vor der Aufnahme neuer Geschäftsbeziehungen unterstützen wir Sie mit allen notwendigen Informationen über die Bonität, Finanzen, Struktur und das wirtschaftliche Umfeld Ihres Geschäftspartners. Darüber hinaus erhalten Sie aktuelle und historische Geschäftszahlen sowie Bilanzen (häufig inkl. GuV) mit Kennzahlen und der Bewertung der Zahlungsweise sowie Informationen zu der durchschnittlichen Ausfallwahrscheinlichkeit von Unternehmen aus derselben Branche.

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Berliner Handwerk: Stabile Erwartungen für 2015

Gegenüber den Werten des Vorjahres hat sich die Geschäftslage der Berliner Handwerksbetriebe deutlich verbessert. Sehr gute und gute Noten geben im Frühjahr 2015 fast zwei Drittel (65,3 Prozent) des Handwerks. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei nur 43,1 Prozent. Mit diesen positiven Aussagen liegen Berlins Handwerker über dem Durchschnitt der Antworten der bundesdeutschen Kollegen.

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